Die Herrenschneiderei Andreas Hemmeter im 19. Jahrhundert. Er hat es lt. Grundbuch 1882 von Alois Schilling, einem Werkzeugschmied erworben. Aus dieser Zeit gibt es keine Fotos oder Dokumentation. Im Ursprung war es höchstwahrscheinlich ein Herrenkloster im Eigentum der Kirche, welche das Gebäude später an privat verkauft hat.

1936 erwarb mein Großvater, August Mehl das Geschäft und eröffnete einen  Kolonialwarenhandel.

Nach dem Krieg musste aufgrund von Auflagen der US Besatzungsmacht das Gewerbe im erlernten Beruf erfolgen, im Falle meines Großvaters, Malerbedarf.

1973 eröffnete meine Mutter das erste Handarbeitsgeschäft in den Räumen Ihres Vaters einem kleinen 12 m² Nebenraum da der heutige Laden vermietet war.

Trotz unzähligen Modernisierungen und Reparaturen des ca. 400 Jahre alten Bruchstein-Hauses welches als Herrenkloster, Herberge, Schmiede, Werkstatt usw. genutzt wurde, blieb das Erscheinungsbild bis heute weitgehend wie im 19. Jahrhundert.